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	<title>Arbeiten &#8211; Mit Pfeffer &amp; Liebe</title>
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		<title>Lucca, die Fünfte: Wieder in Lucca</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2015 12:46:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sommer 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[Für mich ist es eigentlich kaum zu glauben, dass ich tatsächlich immer wieder was Neues zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Für mich ist es eigentlich kaum zu glauben, dass ich tatsächlich immer wieder was Neues zu erzählen habe. Es ist irgendwie immer was los. Keine kleinen Änderungen, kein abgebrochener Findernagel, sondern Dinge, die für mich wirklich bedeutsam sind.<span id="more-2630"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich fang wieder vorne an: Die letzten Tage mit Jayne in Ostuni waren super entspannt und kulinarisch einwandfrei. Ich habe in einem Restaurant, in irgendeinem winzig kleinen Putzeldorf, das ich uns rausgesucht habe, die besten Spaghetti alle Vongole meines Lebens gegessen. Danach gabs noch Sepia, der war leider weniger gut. Vor allem, weil ich ihn schon abbestellte, als der enorm große Spaghettiteller in mein Blickfeld rückte, den der Kellner mir schließlich vor die Nase setzte. Tja, der Sepia kam trotzdem, weil der Kellner meinte, dass er schon mariniert gewesen wäre, als ich ihn abbestellte. Komisch nur, dass er überhaupt nicht mariniert bei mir angekommen ist. Naja, wie auch immer. Die Spaghetti waren umwerfend.&nbsp;Die Suche nach guten Cafés und Restaurants hab ich ziemlich sicher von meinem Vater&nbsp;(An dieser Stelle: Hallo Papa!). Egal wie weit es entfernt ist: Wenn es fantastisch zu sein scheint, muss ich da hin und nehme meine Begleitung mit, ob sie will oder nicht (Das kennst du Mama, oder?). Die Empfehlungen habe ich von der Internetseite ‚Tripadvisor’, auf der man Bewertungen von anderen Leuten durchlesen kann, die sich manchmal überschlagen vor Lobeshymnen. Aber so ganz das Richtige ist die Seite dann doch nicht, weil diese extrem guten Bewertungen einfach eine extrem hohe Erwartung zur Folge haben. Wenn die dann nicht erfüllt werden kann (siehe Sepia), bin ich enttäuscht und das zieht den ganzen Restaurantbesuch runter. Also werde ich mich in der nächsten Zeit eher an den Tips der Einheimischen orientieren und nicht an einer Internetseite, an der sich hauptsächlich Touris verewigen, und mich ein bisschen überraschen lassen.</p>

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<p style="text-align: justify;">Der Abschied von Jayne war dann ganz schön traurig. Sie ist inzwischen wieder in England, ihrer Heimat angekommen. Sie war die Person, die mir fast die ganze Zeit meines Aufenthalts zur Seite stand, obwohl wir zwischendurch eigentlich garkeinen Kontakt hatten, hatte ich immer das Gefühl, das da jemand (mehr oder weniger) in dder Nähe ist. Sie hat sowohl eine Mutterrolle, als auch eine Freundinnenrolle eingenommen.&nbsp;Kurz hab ich sogar überlegt, ob ich wieder zurück nach Deutschland kommen soll. Die Reise erschien mir irgendwie nicht mehr richtig vollständig. Aber dann war ganz deutlich zu spüren,, dass ein neuer Schritt ansteht, den ich gehen wollte. Wenn ich dem Gefühl nicht gefolgt wäre, wenn ich nicht zurück nach Lucca gekommen wäre, dann hätte da was ganz gewaltig nicht gestimmt: Es war ein neuer Schritt in die Unabhängigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Ostuni habe ich Sara, eine italienische Freundin, bei ihrer Familie besucht. Das war sehr schön! Mal so richtig italienisches Leben. Die Mama hat ganz wunderbar gekocht und das ganze Familienleben und die Meinungen von „richtigen“ Italienern fand ich einfach wahnsinnig spannend: „So machen wir das, aber so machen das die anderen, wie macht ihr das in Deutschland?!“. Da sind schon gewaltige kulturelle Unterschiede, die ich, auch in meinem lucchesischen Leben, nicht vom zusehen mitbekomme und darüber zu sprechen fand ich einfach super. Ich hab immer wieder nachgefragt, was dieses und jenes Verhalten bei Italienern zu bedeutet hat, aber ganz besonders interessiert mich immer noch die Gestik. Italiener kann man schon fast ohne Sprache verstehen, weil sie einfach so wahnsinnig viel gestikulieren. Aber dabei können schon die kleinsten Bewegungen ein Stück zu viel sein und ein „ich versteh nicht, was du mir sagen willst“, in ein „was willst du Idiot eigentlich von mir?!“. Deshalb bin ich mit dem Nachmachen noch ein bisschen vorsichtiger&#8230; Ahhahaaaa.&nbsp;Wir sind mit Saras Freundinnen unterwegs gewesen und mit ihrer Mutter und der Freundin ihres Bruders ans Meer gefahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="2623" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca-die-fuenfte/dscn7166-kopie/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7166-Kopie.jpg" data-orig-size="680,510" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;COOLPIX P7700&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1438087668&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSCN7166 Kopie" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7166-Kopie-300x225.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7166-Kopie.jpg" class="aligncenter size-full wp-image-2623" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7166-Kopie.jpg" alt="DSCN7166 Kopie" width="680" height="510" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7166-Kopie.jpg 680w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7166-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Teilweise habe ich immer mal wieder weggehört, weil das ständige zuhören und sprechen mit der Zeit ganz schön anstrengend wurde, weil ich so viel nachdenken musste, um zu verstehen, was sie sagten. Aber dadurch hab ich auch ziemlich viel gelernt. Manchmal ist es auch so, dass mir jemand irgendwas sag, ich einfach irgendwas, was zu passen scheint antworte oder nur Nicke. Der Satz geht mir dann noch eine Weile durch den Kopf und irgendwann macht es „Klick“ und ich verstehe, was gesagt wurde. Dumm nur, dass das dann schon viel zu lange her ist, um tatsächlich zu antworten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Zugfahrt nach Lucca habe ich Bianca kennengelernt. Eine Berlinerin, die mir so ähnlich war, dass es schon fast unheimlich war Wir haben uns in den drei Stunden, die wir im gleichen Zug saßen, ohne Punkt und Komma unterhalten und uns gegenseitig ziemlich weiter geholfen. Mit ihr habe ich auch überlegt, wie ich weiter mache in Lucca. Wie ich noch mehr junge Leute kennenlerne, wie ich am besten den neuen Job finde, usw. Das hat richtig gut getan!</p>
<p style="text-align: justify;">Dann stand die Rückkehr nach Lucca an, die mich ziemlich unruhig machte und auch Angst verursachte. „Was mache ich, wenn ich keinen Job finde“, „Muss ich nach Hause fahren“, „Fallen meine ganzen Reisepläne für den Oktober ins Wasser?!“. Viele Fragen, viele Unsicherheiten. Donnerstag Morgen, einen Tag nach meiner Ankunft, hab ich mich überwunden, 20 Lebensläufe ausgedruckt und bin in sämtliche Cafes und Restaurants gegangen, die mir unter die Augen kamen. Der Anfang war ziemlich unangenehm. In den meisten wurde auch überhaupt kein Personal gesucht und ich hab den Lebenslauf garnicht erst abgegeben. Insgesamt bin ich mit 3 Lebensläufen zurückgekommen, die Restaurants hab ich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr mitgezählt, weil viele Absagen schon kamen, bevor ich&nbsp;mich richtig vorgestellt habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Und es meldeten sich am gleichen Nachmittag tatsächlich 3 Restaurants per Telefon. Auch eines meiner Lieblingsrestaurants war dabei, das Vorstellungsgespräch fand nach am selben Abend statt. Es ist ein schönes Restaurant mit gutem Essen und es arbeiten nur junge Leute da. Den Chef würde ich auf 35 schätzen. Und ich würde 7€/h verdienen, also einfach mal fast doppelt so viel, wie im anderen Restaurant! Ergebnis des Gesprächs: Ich kann gerne zum Probearbeiten kommen. Dann sagen sie mir, ob ich weiter machen kann. Es gibt allerdings noch ein paar Unklarheiten mit meiner Steuernummer, aber das kläre ich hoffentlich Montag. Meine Italienischkenntnisse sollten für den Job ausreichen. Whooooop. Und ich bin so glücklich!</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="2624" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca-die-fuenfte/dscn7172-kopie/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7172-Kopie.jpg" data-orig-size="680,907" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;COOLPIX P7700&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1438281228&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.004&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Prost, auf den neuen Job!" data-image-description="&lt;p&gt;Prost, auf den neuen Job!&lt;/p&gt;
" data-image-caption="" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7172-Kopie-225x300.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7172-Kopie.jpg" class="aligncenter size-full wp-image-2624" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7172-Kopie.jpg" alt="Kino!" width="680" height="907" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7172-Kopie.jpg 680w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7172-Kopie-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem italienisch geht’s insgesamt auch immer weiter voran, wenn auch langsam. Aber ich rede auch einfach mehr drauf los. Am Donnerstag&nbsp;habe ich beim Mittagessen neben einem italienischen Paar gesessen mit dem ich mich total nett unterhalten habe und wenn ich angesprochen werde, bekomm ich auch Sätze zusammen, ohne vor mich hinzustammeln und vor Scham im Boden zu versinken.&nbsp;Da ist auch noch eine Sache, mit der ich immer besser klarkomme. Männer betreffend. Nein, nicht junge Männer betreffend, sondern ältere. Die haben nämlich 0 Probleme mich anzusprechen. Ich habe auch schon von einem geschätzt 80 jährigen eine Einladung zum Café bekommen. Anfangs war ich mit diesen „Anmachen“ überfordert und irgendwie&nbsp;völlig irritiert: &#8222;Der Opa kann mich doch jetzt nicht im Ernst fragen, ob ich mich mit ihm treffen will!?&#8220;. Aber inzwischen seh ich das lockerer und geh nicht gleich (und eher deutsch) von einer unangenehmen Anmache aus: Auch, wenn ich noch keinen Caffe mit ihm oder anderen Oppis getrunken habe, ist das eher eine Art Spiel&#8230; glaub ich zumindest. Es geht um Kommunikation, mir zumindest. Alles andere ist mir auch egal. Inzwischen halte ich Pläuschchen mit Paulo, Giacomo, Andrea&nbsp;und Co (allesamt 50+), die mir auch immer wieder ganz interessante Sachen erzählen. Das ist recht unterhaltsam.</p>
<p style="text-align: justify;">Da gabs am Freitag auch so eine Situation mit einem Chef eines Restaurants, indem ich mich beworben habe. Wir haben uns kurz hingesetzt und über die Arbeit gesprochen, dann sind wir so verblieben, dass er sich bei mir melden wird. Das hat er auch getan und mich gleichzeitig nach einem Treffen zum Caffe trinken gefragt. Das hat mich dann doch wieder verwirrt. „Was will der denn jetzt? &#8230;nur Caffe trinken?!“ Ich hab gleich Sara, meine italienische Freundin gefragt, was sie davon halten würde. In der Zwischenzeit habe ich ihm dann aber doch freundlich abgesagt. Sie meinte dann, dass ich nicht hätte absagen sollen, weil das in Italien üblich wäre, sich nochmal bei einem Caffe über alles zu unterhalten. Ich hatte ihr&nbsp;allerdings&nbsp;noch nicht erzählt, dass wir das schon im Restaurant gemacht hatten. Als sie das dann wusste, meinte sie auch, dass ein erneutes Treffen zum Caffe dann doch&nbsp;zu viel wäre. Ich habe ziemlich unterschätzt, wie wichtig und kompliziert diese ganzen kulturellen Unterschiede, die ich auch vorhin schon mal angesprochen habe, sind. Ohne Sara wäre ich echt aufgeschmissen, gerade weil sie auch den Unterschied zu Deutschland kennt, weil sie in Berlin wohnt. Die Italiener hier können mir das nicht so richtig erklären, weil sie diesen nicht kennen!</p>
<p style="text-align: justify;">Am Freitagabend war ich dann noch mit Mini im Freiluftkino, was direkt gegenüber von meiner Wohnung ist. Wir haben einen Film mit einem sehr ehrgeizigen Schlagzeugspieler gesehen. Es ging um seine Karriere in einer sehr guten Band und viele Rückschläge und seine xtreme Disziplin, sein extremes Durchhaltevermögen. Das war einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Mein Saxophon fehlt mir jetzt inzwischen auch wieder. Es war schön, wieder an meine Bandzeit erinnert zu werden, auch wenn man diese in keinster Form mit der im Film vergleichen kann. Gott sei Dank. Die Musik war einfach schön und der ganze Abend drum herum: Wir haben uns vorher eine Pizza, Bier und Süßigkeiten geholt und uns dann hinter alle Stühle ins Gras gesetzt.</p>

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<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/dscn7187-kopie/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7187-Kopie-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Vollmond nach dem Kino" data-attachment-id="2627" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/dscn7187-kopie/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7187-Kopie.jpg" data-orig-size="680,510" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;3.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;COOLPIX P7700&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1438300102&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;19.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.5&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Vollmond nach dem Kino" data-image-description="&lt;p&gt;Vollmond nach dem Kino&lt;/p&gt;
" data-image-caption="&lt;p&gt;Vollmond nach dem Kino&lt;/p&gt;
" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7187-Kopie-300x225.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/08/DSCN7187-Kopie.jpg" /></a>

<p style="text-align: justify;">Das wars dann erstmal wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Liebste Grüße,</p>
<p style="text-align: justify;">Ronja</p>
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		<title>Lucca, die Erste: Vom herrlichen Essen bis zur Schrottkarre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 12:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[lecker]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufenthalt]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[Lucca, oh Lucca. Hallo meine Lieben, ich hab mir eine ganze Weile Gedanken darüber gemacht, wie&#8230;]]></description>
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<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_0591-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Das ist mein Restaurant" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2481" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_0591-2/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911.jpg" data-orig-size="2153,2154" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D5803&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1433332437&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;50&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.001&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Das ist mein Restaurant" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Das ist es, mein Restaurant&lt;/p&gt;
" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911-300x300.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05911-1024x1024.jpg" /></a>
<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_0587-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05871-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Meine Lieblingsantipasti: Aubergine mit Parmesan und viel Knoblauch und eingelegte Paprika" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05871-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05871-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05871-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2480" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_0587-2/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_05871.jpg" data-orig-size="2160,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;D5803&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1433283501&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Meine Lieblingsantipasti: Aubergine mit Parmesan und viel Knoblauch und eingelegte Paprika" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Das sind meine Lieblingsantipasti: Aubergine mit Kräutern, Parmesan und Knoblauch und eingelegte Paprika&lt;/p&gt;
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<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150531_152045/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2477" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150531_152045/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045.jpg" data-orig-size="2160,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Mein Glückseuro habe ich am 2. Tag in Lucca gefunden, Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen&#8230;." data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Meinen Glückseuro habe habe ich gleich am zweiten Tag gefunden&lt;/p&gt;
" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045-300x300.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_152045-1024x1024.jpg" /></a>
<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150531_123925/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Das ist einer der Hauptplätze der Stadt, der Piazza Michele" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2476" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150531_123925/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925.jpg" data-orig-size="2160,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Das ist einer der Hauptplätze der Stadt, der Piazza Michele" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Das ist einer der Hauptplätze der Stadt, der Piazza Michele. Tagsüber versammeln sich hier die Touris, abends junge Leute mit ihren Drinks&lt;/p&gt;
" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925-300x300.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150531_123925-1024x1024.jpg" /></a>

<p style="text-align: justify;">Lucca, oh Lucca. Hallo meine Lieben, ich hab mir eine ganze Weile Gedanken darüber gemacht, wie ich die Leute, die sich für meinen Aufenthalt in Italien interessieren, auf dem Laufenden halte&nbsp;und habe mich dafür entschieden, dass ich das hier auf meinem Blog machen werde. Das ist mein Plätzchen im Netz, an dem ich mich sehr wohl fühle. Ich möchte also auch euch an meinem Aufenthalt teilnehmen lassen. Vielleicht interessieren sich ja ein paar von euch dafür.<span id="more-2469"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Während meiner Zeit hier wird es leider weniger Rezepte von mir geben. Ich hoffe, dass ich es überhaupt schaffe, mal etwas hochzuladen! Hier arbeite ich viel in einem Restaurant und dort esse ich auch.&nbsp;Daher habe ich mir überlegt, dass ich den Platz für Gastbeiträge eröffne! Ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr leckere Rezepte und schöne Bilder davon habt, die ihr teilen wollt. Es geht hier, wie ihr wisst, nicht um mega aufwändige Gerichte. Es können auch ganz schnelle und kleine Gerichte sein. Mir liegt nur die Qualität der Fotos am Herzen. Mit Tageslicht ist dabei alles einfacher.&nbsp;Meldet euch gerne!</p>

<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150603_160431/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Gnocchis sind natürlich auch hausgemacht" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2478" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150603_160431/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431.jpg" data-orig-size="2160,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Gnocchis sind natürlich auch hausgemacht" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Die Gnocchi aus dem Restaurant sind natürlich auch selbstgemacht&#8230;.und himmlisch&lt;/p&gt;
" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431-300x300.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150603_160431-1024x1024.jpg" /></a>
<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150606_224021/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150606_224021-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150606_224021-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150606_224021-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150606_224021-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2479" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150606_224021/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150606_224021.jpg" data-orig-size="2160,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Abends mach ich mir immer selber mein Essen. Wenn man so eine ganze Retaurantküche zur Verfügung ist das schon schön ;)" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Abends mache ich mir mein Essen immer selber, sich aus einer großen Restaurantküche seine Sachen zusammenzusuchen ist schon schön&lt;/p&gt;
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<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150529_170541/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ein gutes Motto für den Sommer" srcset="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541-150x150.jpg 150w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541-300x300.jpg 300w, https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="2475" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/img_20150529_170541/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541.jpg" data-orig-size="2160,2160" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Ein gutes Motto für den Sommer" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Ein gutes Motto für den Sommer&lt;/p&gt;
" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541-300x300.jpg" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_20150529_170541-1024x1024.jpg" /></a>

<p style="text-align: justify;">Für diejenigen von euch, die überhaupt keine Ahnung haben, was bei mir eigentlich los ist, nochmal kurz zusammen gefasst: Nachdem ich meinen Bachelor im April gemacht habe, bin ich vor drei Wochen nach Italien geflogen. Ein Rückflug ist noch nicht gebucht, weil ich hier den ganzen Sommer über bleiben werde. &nbsp;Ich lebe in einer schönen, kleinen Stadt, die sich Lucca nennt und in der Toskana, nicht weit vom Meer, liegt. Hier&nbsp;habe einen Job als Kellnerin gefunden und ein Zimmer in einer WG.</p>
<p style="text-align: justify;">Lucca hat ungefähr 90.000 Einwohner. Das historische Zentrum der Stadt ist von einer 4km langen Stadtmauer umgeben, ich würde mal schätzen, dass innerhalb der Mauer vielleicht 20.000 Menschen wohnen. Aber ich bin schlecht im schätzen. Zusätzlich gibt es etliche Touris, viele von ihnen sind allerdings auch Italiener. Die meisten kommen, nach meinen ersten Erfahrungen hier,&nbsp;aus den USA/Kanada und England, Deutschland und Holland. Meine Wohnung ist innerhalb der Stadtmauer, ganz im Osten der Stadt. Das war mir wichtig, um alles andere gut erreichen zu können. Ich kann also auch viel deutsch und englisch sprechen. Mit den Besitzern und den anderen Angestellten des Restaurants, in dem ich arbeite, spreche ich aber ausschließlich italienisch. Auch, wenn es jetzt noch schwer ist, bin ich froh darüber, weil ich in der kürze der Zeit schon einiges gelernt habe&nbsp;und eben nicht nur deutsch und englisch sprechen muss.</p>

<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_2008/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_2008-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" data-attachment-id="2485" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_2008/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_2008.jpg" data-orig-size="4928,3264" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;6.3&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON D5100&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429809182&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;170&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0015625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_2008" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;noch ein Turm&#8230;&lt;/p&gt;
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<p style="text-align: justify;">Die meisten Deutschen, denen ich erzähle, dass ich knapp 5€ die Stunde verdiene, schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und fragen sich, warum ich mir das antue. Momentan arbeite ich ca. 9h/Tag und das an 6 Tagen in der Woche. Montags habe ich frei. Ich mache den Job ganz offensichtlich nicht, um hier das große Geld zu verdienen. Viel mehr wollte ich mir den Wunsch, länger in Italien zu bleiben, erfüllen, um die Menschen zu erleben, um italienisch zu lernen und in einen Alltag einzutauchen, den man als Touri nicht erlebt. Ich wollte durch den Job das „ganz normale“ italienische Leben kennenlernen. Dabei ist das Geld für den Aufenthalt natürlich die Voraussetzung. Bisher macht mir die Arbeit Spaß, allerdings habe ich erst 6 Tage gearbeitet. Schon das war ein ganz schönes auf und ab der Gefühle. An manchen Tagen habe ich mich super wohl gefühlt, an anderen war ich ziemlich verunsichert. An einem hat mich die Köchin immer wieder kritisiert, weil ich die Karte ich ihren Augen nicht richtig präsentiert habe. Dabei ist die Kommunikation doch schwieriger, als ich dachte. Seit einem Jahr lerne ich italienisch und es gibt ganz offensichtlich noch vieles zu verbessern. Immer wieder treten Missverständnisse auf oder ich versteh nur Bahnhof. Dabei hatte ich keine Lust pausenlos nachzufragen, was dieses oder jenes bedeuten sollte. Wenn mir etwas wichtig erschien, fragte ich nach, ansonsten ließ ich es sein. Manchmal fuhr ich damit ziemlich gegen die Wand, manchmal klappte es gut. Inzwischen frage ich allerdings viel mehr nach, schreibe mir viele neue Wörter auf uns lerne sie&nbsp;anschließend tatsächlich auswendig.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Restaurant, in dem ich arbeite, ist auch innerhalb der Stadtmauer, nur ganz im Westen. Wenn ich laufe, brauche ich ungefähr 20min, mit dem Rad vielleicht 8min auf der Stadtmauer entlang, die von Bäumen umsäumt ist und mehr einer Allee, als einer Mauer gleicht.&nbsp;Das habe ich mir inzwischen nämlich auch gekauft. Da wurde ich aber ziemlich verarscht: 50€ hat mich die Schrottkarre gekostet. Es hat ne 8 im Hinterrad und ist auch ansonsten ziemlich klapprig. Die Bremsen funktionieren aber. Es hat sich aber als ziemlich schwierig erwiesen, hier überhaupt eins zu bekommen, für das man nicht 200€ blechen muss. Ich trauere sehr meinem Berliner Fahrrad hinterher.</p>

<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/rad/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/rad-150x150.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" data-attachment-id="2492" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/rad/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/rad.png" data-orig-size="680,1209" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Mein Rad und mein Lieblingsbrunnen" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/rad-169x300.png" data-large-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/rad-576x1024.png" /></a>

<p style="text-align: justify;">Ab 11:30 geht die Arbeit los. Da ist noch nicht viel zutun. Das Restaurant öffnet schon um 9:30, das heißt, ich muss auch nicht mehr großartig auf- oder umräumen. Die ersten Stunden über ist fast nichts zutun, gegen 14/15:00 kommen die meisten Gäste zum Mittagessen. Zwischen 16:00 und 19:00 habe ich bisher meine Pause&nbsp;und dann kommen die Abendesser. Zwischen 23:00 und 24:00 hab ich dann Feierabend. Ich bekomme in dieser Zeit 2x was zu Essen. „Mitarbeiterfraß“ ist hier unbekannt. Ich kann mir immer etwas von der Karte aussuchen oder einfach meine Wünsche äußern. Mittags ist es meistens Pasta, abends viel Gemüse und zwischendurch ganz viel Obst und Wasser. An die Temperaturen und das Klima muss ich mich schon noch ziemlich gewöhnen, das macht die Arbeit anstrengender. Das Wetter ist unglaublich. In der letzten Woche waren es immer so 35° und Sonnenschein. In dieser soll es ein bisschen &#8218;kühler&#8216; werden, aber mit 30° bin ich immer noch sehr zufrieden. In&nbsp;der Straße, in der das Restaurant ist, ist glücklicherweise fast immer Schatten und durch die Nähe zur Stadtmauer weht immer mal wieder ein kleines Lüftchen durch. Die Küche des Restaurants ist super. Die Frau vom Chef ist die Köchin.&nbsp;Es&nbsp;wird eigentlich&nbsp;fast&nbsp;alles selbst gemacht, von der Foccacia, über das Brot (es gibt sogar dunkles!) zum Pastateig. Sie setzen sehr auf Qualität und das schmeckt und sieht man deutlich. Von außen könnte man es auch als Tourifalle einschätzen, aber ich bin super zufrieden, dass ich dort gelandet bin. Ich frag die Köchin auch immer wieder, wie sie bestimmte Sachen zubereitet und guck ihr über die Schulter, wenn ich wenig zutun habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern habe ich die Toilette und den Flur des Restaurants unter Wasser gesetzt. Die Spülung der Toilette ist kaputt, was ich nicht wusste und dann ist genau zum Feierabend der Spülkasten übergelaufen&#8230; War glücklicherweise also einfach sauberes Wasser. Davon aber eine Menge. Hat mich mit meiner Kollegin, die mir glücklicherweise geholfen hat, eine halbe Stunde gekostet das alles wieder aufzuwischen. Mit ihr verstehe ich mich aus dem Restaurant am besten, sie ist ungefähr so alt wie ich und lebt seit 3 Jahren mit ihrer Mutter in Lucca.</p>

<a href='https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_2060/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_2060-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" data-attachment-id="2486" data-permalink="https://www.pfeffer-und-liebe.de/lucca/dsc_2060/" data-orig-file="https://www.pfeffer-und-liebe.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC_2060.jpg" data-orig-size="4928,3264" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON D5100&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1429871753&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;130&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0003125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="DSC_2060" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;noch mehr Blümchen&#8230;&lt;/p&gt;
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<p style="text-align: justify;">Auch wenn es durch die Sprache immer mal wieder schwierig ist, arbeite ich gerne. Ich kenn hier erst sehr wenige Leute, aber da habe ich was zutun, kann mich mit Leuten unterhalten und führe teilweise auch ziemlich interessante Gespräche. Viele interessieren sich auch sehr dafür, wie es mich nach Italien verschlagen hat und wie ich das alles organisiere. Bisher hatte ich eigentlich nur freundliche Gäste. Einige Gäste, die in ihrem Urlaub immer wieder vorbei kommen, erfreuen mich richtig. Mit einem Paar bin ich beispielsweise nach meinem Feierabend was trinken gegangen, das war total nett, momentan läuft eine Jazzwoche auf dem &#8222;Piazza di Anfiteatro&#8220; dort haben wir uns hingesetzt. Dann ist es fast schon ein bisschen traurig, wenn sie zurück in die Heimat fliegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Clubs gibt’s hier nicht, aber einige schöne Bars und am Wochenende unglaublich viele junge Leute. Unglaublich viele in Bezug auf die Größe der Stadt&#8230;&nbsp;In der letzten Woche war ich&nbsp;auch mit meinem Mitbewohner was trinken. Der ist Koch und hat eigentlich die gleichen Arbeitszeiten wie ich, das ist ganz praktisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Trinkwasser besorg ich mir immer an einem Wasserspender in der Nähe meiner Wohnung. Schmeckt besser, als Leitungswasser. Das ist schon ein morgendliches Ritual geworden und erfreut mich immer wieder aus neue.</p>
<p style="text-align: justify;">Meinen morgendlichen Cappuccino trinke ich gerne in einer Bar, in der mich die Barfrau schon immer freundlich begrüßt. Mit ihr kann ich gut italienisch sprechen, sie ist total interessiert und bietet ständig ihre Hilfe an. Manche Italiener versteh ich mit ihren Akzenten auch einfach überhaupt nicht. Leider gibt es dort nicht meine Lieblingscroissants, die esse ich so 3x die Woche in einer anderen Bar. Ansonsten bin ich fürs Frühstück beim guten alten Müsli geblieben, vom italienischen Brot halte ich auf Dauer nicht so viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das sind so die ersten Eindrücke der Reise! Ich melde mich wieder und hoffe, dass bei euch alles in Ordnung ist!</p>
<p style="text-align: justify;">Liebste Grüße,</p>
<p style="text-align: justify;">Ronja</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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